Ausstellung „Frieden machen – Peace Counts“ im Mehrgenerationenhaus

Vom 12. bis 20. Mai 2026 ist im Mehrgenerationenhaus „Harold & Maude“ Lutherstadt Wittenberg die Ausstellung „Frieden machen – Peace Counts“ zu sehen.

Klingt erstmal groß: Frieden machen. Aber genau darum geht es in der Ausstellung nicht nur auf der großen Weltbühne, sondern ganz konkret. Gezeigt werden Menschen, Projekte und Geschichten aus verschiedenen Regionen der Welt, die deutlich machen: Frieden passiert nicht einfach. Frieden wird gemacht. Von Menschen, die hinschauen, zuhören, vermitteln, aushalten und immer wieder versuchen, Wege aus Gewalt und Konflikten zu finden.

Die Ausstellung verbindet journalistische Berichte mit echten Beispielen aus der Friedensarbeit. Sie zeigt, wie Konflikte bearbeitet werden können, wie Verständigung entsteht und warum es manchmal schon ein großer Schritt ist, überhaupt wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gerade für junge Menschen, Schulklassen, Gruppen und alle, die sich mit Fragen von Zusammenleben, Konflikten und Verantwortung beschäftigen möchten, bietet die Ausstellung viele Anknüpfungspunkte. Denn Frieden ist nicht nur etwas für Politikerinnen, Politiker oder internationale Konferenzen. Frieden beginnt auch dort, wo Menschen im Alltag entscheiden, wie sie miteinander umgehen.

Die Ausstellung basiert auf dem Konzept „Peace Counts – Frieden machen“ und wird fachlich durch die Berghof Foundation, die Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg sowie die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg begleitet.

Für den Bereich Wittenberg / Sachsen-Anhalt hat die BVIK gGmbH die Organisation des Transfers übernommen und unterstützt die Umsetzung im Hintergrund. Gezeigt wird die Ausstellung im Mehrgenerationenhaus „Harold & Maude“, Sternstr. 4 in der Lutherstadt Wittenberg.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, vorbeizukommen, sich die Ausstellung anzusehen und vielleicht mit einer neuen Frage wieder nach Hause zu gehen: Was kann ich selbst dazu beitragen, dass Frieden nicht nur ein Wort bleibt?