Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.

Mehr Infos

Die Frau, die ihren Sitzplatz vergaß

Plakat "Die Frau, die ihren Sitzplatz vergaß"

Das Projekt, konzipiert im Mai 2010 und seit dem August in Realisation begriffen, wird von der ‚Robert-Bosch- Stiftung‘ finanziert.

Seit August 2010 treffen sich 5 ältere Damen aus dem Georg-Schleusner-Stift und Markus Schuliers, künstlerischer Leiter des TJC „Chamäleon“ jede Woche und sprechen über das War, das Sein und das Wird.

Aus den Gesprächen heraus wird ein Stück konzipiert, welches, berufend auf Sachs Erzählung „Der Mann, der seine Frau mit seinem Hut verwechselte“, am 28. April 2011 im Georg-Schleusner-Heim Premiere haben.

Grundgedanke ist, die fünf alten Damen zu Wort kommen zu lassen. theatralisch ergänzt wird das Ganze durch Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren des TJC „Chamäleon“, die mit Gedichten und Geschichten aus mehreren Jahrhunderten dieses Phänomen ‚Demenz‘ kommentieren und theatralisch illustrieren.

Die Aufführung wird in drei Ebenen stattfinden. Das ‚Sein‘ wird durch die alten Damen verkörpert, das ‚War‘ durch die Kinder mit Gedichten, u. a. von Hesse und Eichendorff, das ‚Wird‘ mit Gedichten von Demenz-Kranken, die sich auf poetische Art und Weise mit Ihrer Krankheit auseinandergesetzt haben.

Wir wünschen uns von dieser ‚Performance‘, wo man nie weiß, was daraus werden wird, eine breite Öffentlichkeit anzusprechen, welche mit diesem Thema innerhalb ihrer Sozialisation und schließlich auch im Kontext ihrer Gesellschaft aufgerüttelt, informiert und zum Handeln aufgefordert wird.