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"Die Ursache"

Plakat "Die Ursache"

Das Bild des Lehrers

Das Bild des Lehrers habe sich durch die ständigen Berichte über die ungute Situation an den Schulen gewandelt – weg von „faulen Hund“ hin zum „armen Schwein“. So bringt es die baden-württembergische Sektion des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) auf den Punkt. Es ist einer von vielen Aufrufen, die Pädagogengewerkschaften zum „Weltlehrertag“ am Samstag [5.10.13, unsere Ergänzung] Fast allen gemeinsam: Der Ruf nach mehr Wertschätzung. Leider interessiere sich. Leider interessiere sich die Öffentlichkeit eher für spektakuläre Vorfälle an Schulen als für die solide Alltagsarbeit, so VBE-Landeschef Gerhard Brand. Zur Bewältigung ihres Auftrages benötigten Lehrer „die wohlmeinende Begleitung der Gesellschaft“, nicht deren „gute Ratschläge oder Vorwürfe“.

(…) Im Vergleich mit 20 weiteren Ländern liegt die Anerkennung für Lehrer in Deutschland im letzten Drittel, nur Pädagogen aus Israel, Brasilien, Tschechien, Italien und Japan schnitten noch schlechter ab.(…) Vorne bei der Wertschätzung liegen die Lehrer in China und unter anderem auch in Großbritannien und Griechenland. Nicht mal ein Fünftel der befragten Bürger in Deutschland würde ihre Kinder ermutigen, Lehrer zu werden. Für die Erhebung wurden je 1000 Menschen in 21 Ländern befragt.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 7.10.2013

Lehrer und Schüler

Es ist vonnöten, dass Lehrer und Schüler partnerschaftlich zusammenarbeiten, sei es bei der Wahl der Arbeitsmethode oder der Planung der Unterrichtsschritte.

Der Lehrer darf weder autoritär noch „weich“ sein, hierdurch sind die Leistungen der Schüler ebenso gefährdet.

Der Lehrer soll Interesse für die Interessen der Schüler zeigen.

Der Lehrer soll den Schülern die Möglichkeit geben, ihre eigenen Meinungen zu äußern.

Der Lehrer soll die Schüler bei ihrer Arbeit unterstützen.

Der Lehrer soll den Schülern bei ihren Lernprozessen helfen.

Quelle: Wikipedia – die freie Internet- Enzyklopädie

Leonhard Frank

Leonhard Frank (1882 - 1961) war einer der bedeutendsten sozialkritischen und pazifistischen Schriftsteller der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er schrieb in einem sparsamen und sachlichen Stil, dem es gleichwohl gelingt, eindringlich die gesellschaftlichen und psychischen Abhängigkeiten seiner Figuren darzustellen.

Seine Werke sind geprägt von seiner politischen Vorstellung eines solidarischen und humanen Zusammenlebens der Menschen. Sie können stilistisch zwischen Expressionismus und Sachlichkeit eingeordnet werden. Eine Besonderheit seines Gesamtwerks ist die psychologische Vertiefung seiner Charaktere und der behandelten Themen.

(Aus: Wikipedia; die freie Internet-Enzyklopädie)

Das Drama „Die Ursache“ erschien 1929 und wurde an den Berliner Kammerspielen unter der Regie von Hans Deppe mit Ernst Deutsch in der Rolle des Mörders uraufgeführt.

Leonhard Frank ist heute nahezu vergessen, obwohl er auch nach dem Zweiten Weltkrieg, den er auf der Flucht vor den Nazis u.a. in Frankreich, wo er interniert wurde, und in den USA verbringen musste, noch mit Preisen und Orden in West- wie in Ostdeutschland ausgezeichnet worden war.

Die Menschen sollen Menschen bilden, indem sie sie als Menschen behandeln. (Emile Zola)

Der Schule

Schule, wir schulden dir vieles, wenn du in uns bloß nicht erwürgtest Unsere Gaben, die uns immer am nötigsten sind!

Carl Albert Loosli